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Schmerzen und Beschwerden bei Arthrose lindern

Die Arthrose gilt heute in der Schulmedizin als unheilbar. Starke Medikamente, oft mit diversen Nebenwirkungen, sollen die Krankheit eindämmen oder zumindest die Schmerzen überdecken. Meist mündet diese Art der Behandlung über kurz oder lang in einer Operation, die wiederum Gefahren und eine Vielzahl von möglichen Komplikationen mit sich bringt. Die Ursachen der Arthrose bleiben dabei unbehandelt. Viele Lebensmittel, vor allem tierische, kohlenhydrathaltige Lebensmittel sorgen dafür das die Zellen die entzündungsfördernde Arachidonsäure bilden, weshalb diese Lebensmittel bei Arthrose zu vermeiden sind. Die Vitalstofftherapie zeigt wie sich gesunde Ernährung und Vitalstoffe positiv auf Ihren Säure-Basen-Haushalt auswirken können.

1. Symptome und Verlauf der Arthrose

Die Arthrose beruht auf der Abnutzung und Abtragung des Gelenkknorpels. Der Gelenkknorpel liegt im Gelenk zwischen den beiden Knochen, schützt sie vor Reibung und puffert Stöße ab. Besonders häufig sind die Gelenke der Knie, der Hüfte und der Wirbelsäule betroffen, daneben aber auch relativ oft Finger-, Schulter- und Sprunggelenke.

Zu Beginn der Erkrankung spüren die Betroffenen nur eine leichte Spannung und Steifigkeit im Gelenk. Besteht die Arthrose schon länger, treten auch folgende Symptome auf:

  • Wetterabhängiger Schmerz
  • Anlaufschmerz zu Beginn einer Bewegung
  • Belastungsschmerz
  • Dauerschmerz
  • Gelenkgeräusche
  • Schwellungen und Deformierungen der Gelenke
  • Bei Entzündungen: Hautrötung und Überwärmung
  • Schonhaltung

Im Verlauf der Erkrankung wird die schützende Knorpelschicht immer dünner. Es entstehen Löcher und Partikel des abgetragenen Knorpels können zusätzlich reiben. Das führt zu erheblichen Schmerzen und eine Bewegung ist nur noch unter Qualen möglich. Derart gereizte Gelenke entzünden sich auch häufig.

Schulmedizinische Behandlungsansätze zielen darauf ab, die Schmerzen der Betroffenen möglichst in Grenzen zu halten und Entzündungsreaktionen einzudämmen. Außerdem gibt es Ansätze, wie sich der verloren gegangene Knorpel wieder regenerieren könnte – das ist aber immer mit invasiven Operationen verbunden. Zudem gibt es hierzu noch keine Langzeitstudien, die nachweisen, ob sie überhaupt über längere Zeit zum Erfolg führen. Die letzte Möglichkeit der klassischen Therapie ist die Gelenkoperation, bei der das gesamte Gelenk durch ein künstliches ersetzt wird. Dieser Schritt sollte aber wirklich das letzte Mittel der Wahl sein, weil er absolut unumkehrbar ist. Außerdem bleibt ein künstliches Gelenk nur ca. 15-20 Jahre funktionsfähig, danach muss ein neues eingesetzt werden, das seinerseits eine sehr viel kürzere Funktionsdauer hat. Für jüngere Patienten schließt sich diese Operation daher aus.

2. Vitalstofftherapie

Eine erfolgreiche Methode zur Vorbeugung als auch zur Unterstützung bei der Therapie von Arthrose ist die Vitalstofftherapie. Diese Behandlungsform ist ein wichtiger Teil der Ernährungsmedizin und dient zur optimalen Versorgung des Körpers mit allen relevanten Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen. Um den Bedarf an diesen wichtigen Nährstoffen zu decken eignet sich die regelmäßige Einnahme eines natürlichen Vitalstoffkonzentrats. Vitalstoffe werden für alle lebensnotwendigen Zell- und Organfunktionen benötigt und spielen auch bei Arthrose eine essentielle Rolle.

Gleichzeitig können alle Arthrose Patienten über eine gesunde Ernährung positive Effekte erzielen. Das Stichwort lautet hier „Säure-Basen-Gleichgewicht“. Viele Lebensmittel, die wir heute täglich zu uns nehmen, lassen unseren Körper nachweislich Säuren bilden. Vor allem tierische, zucker- und kohlenhydrathaltige Lebensmittel bringen den Körper über längere Zeit aus dem Gleichgewicht. Fleisch und Wurst sorgen unter anderem dafür, dass unsere Zellen vermehrt die entzündungsfördernde Arachidonsäure bilden. Darum sollten diese Lebensmittel bei Arthrose möglichst vollständig vermieden werden. Dagegen sind gesunde Fette wie Omega-3-Fettsäuren natürliche Gegenspieler der Arachidonsäure. Sie kommen vor allem in fettem Meeresfisch und in hochwertigen Ölen wie Leinöl oder Rapsöl vor und sollten regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Dagegen sollten sie auf andere tierische Lebensmittel wenn möglich völlig verzichten oder sie nur sehr selten und dann in bester Bio-Qualität essen (tierische Bio-Lebensmittel enthalten einen höheren Anteil an Omega-3-Fettsäuren).

Gegen die Bildung von Arachidonsäure wirken vor allem auch Obst und Gemüse. Die genauen Angaben, welche Lebensmittel besonders förderlich sind, können Sie einer Säure-Basen-Tabelle entnehmen. Mindestens fünf, besser sieben Portionen Obst und Gemüse sollten Sie täglich zu sich nehmen, denn sie versorgen uns auch mit wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen (Vitalstoffe). Einige von ihnen wirken zusätzlich direkt positiv auf den Krankheitsverlauf:

Vitamin E: Gerade Entzündungen in Verbindung mit der Arthrose wirkt Vitamin E entgegen. Gleichzeitig blockiert es die Bildung von zu viel Arachidonsäure im Körper. Ideal wirkt Vitamin E wenn es zusammen mit Vitamin C aufgenommen wird (Obst und Gemüse).

Vitamin C: Vitamin C wirkt bei Arthrose gleich an mehreren Stellen positiv. So verstärken sich Vitamin E und C zum Beispiel gegenseitig in ihrer Wirkung. Außerdem fördert es die Reparaturprozesse der Knorpelschicht und kann sogar helfen neuen Knorpel zu bilden. Studien legen außerdem nahe, dass Vitamin C das Fortschreiten der Arthrose verlangsamen und die Schmerzen lindern kann.

Kupfer und Mangan: Eine ausreichende Versorgung mit den Spurenelementen Kupfer und Mangan ist ebenso wichtig für Arthrose-Patienten. Kupfer wirkt antientzündlich und Mangan benötigt unser Körper zum Aufbau von neuen Knorpelstrukturen.

Omega-3-Fettsäuren: Omega-3-Fettsäuren wirken der Bildung von Arachidonsäure entgegen. Gleichzeitig haben sie entzündungshemmende Eigenschaften und können das Ausmaß des Knorpelabbaus reduzieren. Unglücklicherweise überwiegen in der modernen Ernährung die entzündungsfördernden Omega-6-Fettsäuren, zu denen auch die Arachidonsäure zählt. Sie kommen vor allem in Fleisch und Wurst vor.

Sollten Sie Bedenken haben, die empfohlene tägliche Menge an Obst und Gemüse nicht essen zu können, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Gesundheitsvorsorge (DGG) eine natürliche Ergänzung, um jederzeit den Bedarf an den Vitalstoffen – auch in belastenden Situationen (Schmerzen, Medikamenteneinnahme, Stress) – decken zu können. Nur so können Sie dauerhaft Ihren Krankheitsverlauf verbessern und Ihre Schmerzen lindern.

Abstand nehmen sollten Sie allerdings unbedingt von einzelnen hochdosierten Vitaminen oder Spurenelementen, die als Pillen oder Brausetabletten angeboten werden. Sie sind bestenfalls wirkungslos, können aber auch oft gesundheitliche Gefahren mit sich bringen.

Diverse Studien belegen dazu, dass Vitalstoffe um bis zu 200-mal stärker und effektiver wirken, wenn sie in Kombination und in ihrem natürlichen Verbund miteinander eingenommen werden. Dabei sollten Sie stets auf ein Vitalstoffpräparat zurückgreifen, das optimal dosiert ist und ausschließlich hochwertige Lebensmittel beinhaltet. Die DGG und das Institut für Vorsorge und moderne Vitalstoffmedizin empfehlen darum das Vitalstoffkonzentrat LaVita, da es alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe enthält, einer optimalen Dosierung entspricht und zu 100 % aus natürlichen Lebensmitteln besteht. Außerdem ist es ein stark basisches Produkt, das Sie zusätzlich bei der Entsäuerung unterstützt. Studien ergaben für fast alle relevanten Blutwerte eine signifikante Verbesserung schon nach wenigen Monaten.

3. Das können Sie selbst tun

Tipp Ernährung

Ernährung

Grundsätzlich gilt eine vegetarische Ernährung mit viel Obst und Gemüse als vorteilhaft bei Arthrose. Mit dieser Ernährungsweise wird der Säure-Basen-Haushalt positiv beeinflusst. Denn die in Früchten und Gemüse enthaltenen Antioxidantien tragen dazu bei, den oxidativen Stress auszugleichen.

Tipp Bewegung

Bewegung

WEine gesunde Belastung verbessert Stabilität, Kraft und Beweglichkeit Ihrer Gelenke. Besonders eignen sich schonende Ausdauersportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Walken. Sorgen Sie auch für genügend lange Ruhephasen. Nur im Liegen kann sich der Knorpel von den täglichen Belastungen erhohlen.

Tipp Vitalstoffe

Vitalstoffe

Achten Sie zusätzlich auf einen idealen Vitalstoffhaushalt. Wenn der Organismus alle benötigten Vitalstoffe bekommt, ist eine optimale Funktion der Zellen und Organe gewährleistet. Eine gute Vitalstoffversorgung trägt außerdem dazu bei, die Schmerzen zu lindern.

Tipp Lebensweise

Lebensweise

Verlassen Sie sich nicht allein auf Ihre Medikamente. Schmerzmittel können über lange Zeit angewendet gefährliche Nebenwirkungen mit sich bringen. Die besten Prognosen haben immer die Patienten, die sich aktiv an ihrem Heilungsprozess beteiligen und ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen.

Tipp Entspannung

Entspannung

Wenn Sie sich angespannt fühlen, versuchen Sie sich bewusst zu entspannen (z.B. mit einem erlernten Entspannungsverfahren wie Yoga oder Autogenes Training). Nehmen Sie sich dafür ausreichend Zeit – Ihr Körper und Geist wird es Ihnen danken.

Literaturverzeichnis

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